So lebte Friedrich Hölderlin

Deutschland / 31. März 2016 / No Comments /

Hölderlin, der deutsche Lyriker lebte 73 Jahre lang. Er hatte ein sehr tragisches Leben, und viele psychische Probleme. Der Dichter ist übrigens im Jahre 1770 geboren. Seine Familie hatte zahlreiche Schwierigkeiten, nämlich Hölderlin in der Kindheit seine Geschwister, seinen Vater und Stiefvater verloren hat.

Die Mutter war eine Pfarrerstochter, deshalb sagte sie, dass auch Hölderlin ein Pfarrer sein sollte. Aber der Lyriker hat sich eher für Philosophie und Dichtkunst interessiert. Hölderlin arbeitete mehrere Jahre lang als Hauslehrer in Waltershausen, in Jena und in Frankfurt am Main. Er hat hier seine größte und einzige Liebe, Susette Borkenstein kennengelernt, die das Modell für die berühmtesten Gedichte von Hölderlin war.

Leider war die Frau schon verheiratet, aber trotzdem hatten sie eine schöne Beziehung. Nachdem die Liebesaffäre ans Tageslicht gekommen ist, musste Hölderlin fliehen, und deswegen war er in einer sehr schlechten seelischen und finanziellen Situation.

Im Jahre 1799 wollte er eine neue Zeitung gründen, aber er wurde nicht von Erfolg gekrönt. Noch dazu starb ihre Liebe, Susanne im Jahre 1802, und danach wurde Hölderlin geistig krank. Leider konnten die Ärzten ihn in dem 19. Jahrundert nicht retten. Der kranke, verrückte Lyriker lebte von 1807 bis zu 1843 in dem sogenannten Hölderlinturm in Tübingen.

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